Erobere mit NoNameGame das Weltall. Mit diesem klassischen Aufbaustrategiespiel nennst du einen kleinen Planeten dein eigen und herrscht über ihn. Vergrößere dort deine Kolonie und entwickle neue Technologien soweit bis du eigene Truppen zu entfernt liegenden Planeten entsenden kannst. Ob im Angriff oder bei der Verteidigung, du kannst dich anderen Mitspielern mitteilen und dich einer Allianz anschließen.
Eine sehr textlastige Grafik ohne jegliche Überraschung ist auf den ersten Blick zu erkennen. Im Wesentlichen hat man einen einfallslosen schwarzen Hintergrund mit einigen Sternen. Nur die paar bunten Bildchen fallen positiv auf, mehr aber auch nicht. Das Design wirkt eher wie eine Excel Tabelle mit eingefügten Bildern. Die Erklärungen der einzelnen Gebäude- und Produktionsstätten sind ausreichend und verständlich erklärt und die Bedienung ist einfach.
Eine einfache Registrierung und es kann mit ein paar Missionen losgehen. In diesem Tutorial wird dir die Bedienung näher gebracht. Zuerst hast du gewisse Rohstoffe auf deinem Planeten abzubauen. Dabei ist dein Augenmerk auf Metall, Kristall und Deuterium gerichtet. Für die Stromerzeugung wird die Sonnenenergie genutzt. Nebenher solltest du immer wieder neue Technologien erforschen um weiter Optionen freizuschalten. Am Anfang sind die Bauzeiten noch relativ kurz und die benötigten Ressourcen sind halbiert, somit siehst du deine Kolonie noch schnell wachsen. Doch im Laufe des Spiels ist die Weiterentwicklung deines Planeten mit viel Wartezeit verbunden. Erfolgreich abgeschlossene Missionen bringen Punkte, die du dann in diverse Fähigkeiten investieren kannst. Überlege gut wo du diese „Skillpunkte“ einsetzt und du dir gewisse Vorteile verschaffen willst. Wird dir dein Planet irgendwann zu klein, kannst du mit deiner eigenen Flotte zu anderen Planeten reisen und diese dann besiedeln. Per Terraforming kannst du außerdem deine Planeten weiter vergrößern. Da das Spielkonzept früher oder später auf die Konfrontation mit anderen Spielern hinausläuft, solltest du dich früh genug um deine Verteidigung kümmern. Ansonsten wirst du ein gern gesehenes Ziel einiger aggressiver Mitstreiter.
Um andere Planeten anzugreifen empfiehlt es sich sogenannte Spionagesonden loszuschicken. Mit den so erhaltenen Informationen lässt es sich strategisch einfacher anstellen einen Planetenkrieg zu führen. Die Kämpfe selbst sind ohne jegliche Animation es erfolgt nur ein Bericht. Die entstandenen Trümmerfelder können dann nach vorkommenden Rohstoffen untersucht werden. Eine andere Strategie ist die Diplomatie. Verbünde dich mit anderen Mitspielern und tausche deine Rohstoffe um weiter expandieren zu können. Der Handel ist wie bei jedem anderen Aufbaustrategiespiel ein friedlicher und unblutiger Kompromiss. Auch bei diesem Spiel kannst du dir einen Premium-Account zulegen, was dir viele interessante Vorteile verschafft.
Fazit: NoNameGame haut einem nicht wirklich vom Hocker. Ohne jegliche Animation und wenig Hintergrundfarbe wirkt das Spiel eher langweilig. Ansonsten ist es halt ein ganz normales Aufbaustrategiespiel, das im Universum stattfindet. Der Aufbauspieler erfreut sich eventuell noch am Wachstum seiner Kolonie und der Strategiespieler an seinem entsprechenden Erfolg. Ohne eine gewisse Weiterentwicklung kann dieses Browsergame gezockt.net nicht wirklich überzeugen.
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